Henri de Toulouse-Lautrec war der erstgeborene Sohn einer aristokratischen Familie, aber er hatte kein einfaches Leben. Er litt unter vielen gesundheitlichen Problemen und wandte sich der Kunst zu, da er das Leben nicht so genießen konnte, wie die meisten anderen Männer in seinem Alter. Lautrec, der wegen seiner geringen Körpergröße verspottet wurde, begann zu viel zu trinken und seine Zeit in sozial inakzeptablen Plätzen zu verbringen. Das Nachtleben von Montparnasse und Montmartre fasziniert ihn. Dieses Gemälde von 1894 zeigt gelangweilte, müde Kurtisanen, die in der Gaststätte in der Rue de Moulins 6 (bekannt als La fleur blanche, "die weiße Blume") auf Kunden warten. Die Inspiration zu diesem Stück fand Lautrec womöglich in Zwei venezianische Damen des italienischen Malers der Spätgotik/ Frührenaissance Vittore Carpaccio.


Der Salon in der Rue des Moulins
Öl auf Leinwand • 111,5 × 132,5 cm