Edvard Munch reiste Anfang der 1890er Jahre nach Südfrankreich und entdeckte eine Vorliebe für Glücksspiele. Er kam während der Feierlichkeiten der Exposition Universelle in Paris an und war mit zwei norwegischen Künstlerkollegen zusammen. Er verbrachte seine Vormittage in Bonnats geschäftigem Studio (zu dem auch weibliche Modelle gehörten) und Nachmittage in der Ausstellung, in Galerien und Museen (wo die Schüler Kopien anfertigen sollten). Seine Geldprobleme führten ihn zu Glücksspielen und anschließenden Reisen nach Monte Carlo.




Am Roulette-Tisch in Monte Carlo
Öl auf Leinwand • 74.5 x 116 cm