Der Hexensabbat zeigt eine mondhelle, karge Landschaft mit dem Teufel in Form einer Girlandenziege, umgeben von einem Zirkel entstellter, junger und alternder Hexen. Die Ziege hat große Hörner und wird von einem Kranz aus Eichenblättern gekrönt. Eine alte Hexe hält ein abgemagertes Kind in den Händen und der Teufel scheint bei einer Initiationszeremonie für das Kind als Priester zu fungieren. Der damalige Aberglaube glaubte, der Teufel ernährte sich oft von Kindern und menschlichen Föten. Zu sehen sind die Skelette zweier Säuglinge: eines links weggeworfen und das andere von einer alten Frau im mittleren Vordergrund gehalten. Typisch für die Bilder der Hexerei sind viele der verwendeten Symbole invertiert. Die Ziege streckt dem Kind eher den linken als den rechten Huf entgegen; außerdem zeigt der Viertelmond in der oberen linken Ecke aus der Leinwand. In der mittleren Hochebene kann man eine Reihe von Fledermäusen fliegen sehen, deren Bewegung die Kurve des Halbmondes widerspiegelt.




Hexensabbat
Öl auf Leinwand • -