Die farbenfrohen Werke des französischen Malers Paul Gauguin, der von 1891 bis 1893 und erneut von 1895 bis 1901 in Tahiti lebte, stellen ein idealisiertes exotisches Paradies dar und trugen so zur europäischen Südseeromantik bei. Dieses Gemälde ist eine Variation seiner Femmes de Tahiti von 1891, das sich heute im Besitz des Musée d'Orsay in Paris befindet. Hier hat er das zweckmäßige Missionskleid der Frau auf der rechten Seite durch ein farbenfrohes tahitianisches Kleid ersetzt und verstärkt so seine Vision von Tahiti als urwüchsiges Paradies, das von der westlichen Zivilisation unberührt blieb.




Parau api, (Zwei Frauen aus Tahiti)
Öl auf Leinwand • 67 x 91 cm