Jules Coignet war ein bekannter Landschaftsmaler, der Mitte des 19. Jahrhunderts eine beachtliche Anzahl von Ansichten schuf. Heute zeigen wir eine außergewöhnliche Landschaft mit einem Maler, vielleicht dem Künstler selbst.
Das in Bozen, auch bekannt als Bolzano, in Südtirol gemalte Bild zeigt einen Künstler bei der Arbeit, gegenüber einem moosgrünen, schroffen Berg, der den Großteil unseres Blickfelds einnimmt. Er trägt eine cremeweiße Hose und schwarze Schuhe und sitzt auf einem dreibeinigen Hocker. Auf oder kurz vor seinen Knien ist eine Leinwand aufgestützt und er hat eine Hand zu ihrer leeren Oberfläche gehoben. Zu unserer Rechten ist ein großer pergamentfarbener Sonnenschirm aufgestellt, der etwas Schatten spendet. Die ziegelroten, braunen und rosa-beigen Striche neben ihm könnten Taschen oder andere Materialien sein, die an einen Felsen gelehnt sind. Die Wiesen im Tal sind in einem blassen Salbeigrün gehalten. Eine Gruppe hellbrauner Gebäude liegt am Rand eines eisblauen Gewässers. Die Berge erheben sich steil vom Tal aus. Zu unserer Linken fallen sie ein wenig ab und nehmen dann rechts mehr als drei Viertel der Komposition ein. Sie sind in dunstigen, gedämpften Moosgrün, Malvenviolett und Rauchgrau gemalt. Der Himmel färbt sich von blassem Zitronengelb entlang des Horizonts über hellen Pfirsich zu gedämpftem Blau am oberen Rand.
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PS: Wenn ihr Berge liebt, werden euch auch diese prächtigen Landschaften von Ferdinand Hodler gefallen! Toll, nicht wahr?