Heute ist der letzte Tag unseres Sondermonats mit dem Kröller-Müller Museum. Wir hoffen, dass dir die fantastischen Van-Gogh-Gemälde gefallen haben! Hab einen schönen Sonntag! :)
In der sengenden Hitze der südlichen Sonne schuftet ein Schnitter auf dem Feld. Überall um ihn herum wirbelt der mit dicken Klecksen gelber Farbe gemalte Weizen. Für van Gogh symbolisiert der Weizen den ewigen Kreislauf der Natur und die Vergänglichkeit des Lebens.
Im Schnitter sieht er „das Bild des Todes (…), in dem Sinne, dass die Menschheit der geerntete Weizen ist.“ Er fügt jedoch hinzu, dass dieser Tod „nichts Trauriges“ sei. Deshalb stellt er die Landschaft „am helllichten Tag mit einer Sonne, die alles mit einem Licht aus feinem Gold überflutet“ dar.
Der Mäher ist nur mit wenigen blauen Akzenten in der nassen gelben Farbe wiedergegeben, wobei die Umrisse grünlich geworden sind. Der einzelne Pinselstrich der Sichel ist kaum sichtbar. Das Gemälde wurde im März 1890 in der Ausstellung der Indépendants (Vereinigung unabhängiger Künstler) in Paris gezeigt. Gauguin sah es dort und schrieb an Van Gogh: „Mit Darstellungen der Natur bist du dort der Einzige, der nachdenkt.“
PS: Möchtest du mehr über das Kröller-Müller-Museum erfahren? Wirf einen Blick auf die beeindruckende Van-Gogh-Sammlung! Das Museum wurde von einer großartigen Frau gegründet – Helene Kröller-Müller. Erfahre mehr über ihre Geschichte!
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