Die leuchtenden Farben und das gekonnt eingefangene Licht- und Schattenspiel auf der zerfurchten Strecke machen diese Landschaft zu einer der faszinierendsten Landschaften von Camille Corot. Die warmen Farbtöne der sitzenden Figur ziehen die Aufmerksamkeit auf sich, ebenso wie die blühenden Zweige des markanten Baums in der Mitte. Corot kannte die Landschaft rund um Ville-d'Avray gut, da seine Familie in dieser kleinen Stadt westlich von Paris lebte. Dieses Gemälde entstand wahrscheinlich kurz vor Corots Abreise nach Italien im Jahr 1825 und wurde um 1850 retuschiert. Die Komposition und Behandlung des Lichts könnte auch Corots Reaktion auf John Constables Gemälde widerspiegeln, die Mitte der 1820er Jahre in Paris ausgestellt wurden.
PS: Corot gehörte zur Schule von Barbizon, einer Gruppe französischer Maler, die es liebten, die Natur darzustellen. Ihre Werke und ihre Herangehensweise an die Kunst inspirierten eine weitere, noch berühmtere Künstlergruppe: die Impressionisten! Erfahre mehr über die Schule von Barbizon!
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