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Es ist also der perfekte Zeitpunkt, um eine der berühmtesten schwedischen Künstler*innen vorzustellen, oder?
Als Pionierin der abstrakten Kunst schuf Hilma af Klint esoterische, spirituell inspirierte Werke, die lange vor denen von Wassily Kandinsky, Kasimir Malewitsch und Piet Mondrian entstanden und erst im 21. Jahrhundert ein breites Publikum fanden. Die in Stockholm geborene und an der Königlichen Akademie der freien Künste (Kungliga Akademien för de fria konsterna) ausgebildete af Klint entwickelte ihre einzigartige Bildsprache privat und sorgte dafür, dass ihre Gemälde bis zu ihrem Tod ungesehen bleiben würden. In ihren oft monumentalen Gemälden, wie in der weitläufigen Serie Die zehn Größten, verwebt af Klint biomorphe und geometrische Motive, um ihren tiefen Glauben an eine unsichtbare, aber tief resonierende spirituelle Welt zu vermitteln. Heute stellen wir ein Werk aus der Serie mit zehn Bildern, Die zehn Größten, vor, die Klint als „schöne Wandverkleidung“ aufhängen wollte.
Diese Gemälde stellen die verschiedenen Phasen des menschlichen Lebens dar, beginnend mit der Kindheit, über das Erwachsenenalter bis hin zum hohen Alter. Sie greifen auf Bilder zurück, die von organischen Formen inspiriert sind – Pflanzen, Lebewesen und Objekte aus der natürlichen Welt – und weisen daher gegenständliche Elemente auf. Doch sie wagen sich auch ins Reich des Fantastischen. In ihrem Notizbuch notierte af Klint: „Zehn paradiesische Gemälde sollten entstehen; die Farben sollten lehrreich sein und mir auf ausgewogene Weise meine Gefühle offenbaren ...“.
Schön, nicht wahr?
PS: Die zehn Größten waren Hilma af Klints Lebenswerk. Sieh dir andere Gemälde aus dieser faszinierenden Serie an!